FDP-Delegiertenversammlung vom 19. Januar 2011 in Sumiswald: Mit starken Persönlichkeiten in die Nationalratswahlen (19-01-2011)

Bern, 19. Januar 2011

Medienmitteilung

 

FDP-Delegiertenversammlung vom 19. Januar 2011 in Sumiswald

Mit starken Persönlichkeiten in die Nationalratswahlen

 


 

 

Die FDP.Die Liberalen Kanton Bern hat heute Abend an ihrer Delegiertenversammlung in Sumiswald die Kandidatinnen und Kandidaten für die Nationalratswahlen vom 23.Oktober 2011 nominiert und die Parolen zu den Abstimmungsvorlagen vom 13. Februar 2011 gefasst. Zudem haben die Freisinnigen ein Bildungspapier verabschiedet.

 

 

 

 

Die Berner Freisinnigen treten im Herbst mit den folgenden Personen zu den Nationalratswahlen an:

 

Peter Flück, Brienz; Christa Markwalder, Burgdorf; Christian Wasserfallen, Bern (alle bisher); Christine Bobst, Langenthal (Jungfreisinnige); Thierry Carrel, Bern; Jean-Philippe Devaux, La Neuveville; Peter Dütschler, Thun; Peter Fischer, Hilterfingen; Beat Giauque, Ittigen; Pierre-Yves Grivel, Bienne; Adrian Haas, Bern; Peter Haudenschild, Niederbipp; Barbara Hayoz, Bern; Stefan Kaufmann, Biel; Therese Klossner, Reichenbach; Thomas Mattig, Bern; Philippe Müller, Bern; Corinne Schmidhauser, Bremgarten; Peter Sommer, Wynigen; Ruedi Sutter, Grosshöchstetten; Alexandra Thalhammer, Bern (Jungfreisinnige); Dave von Kaenel, Villeret; Katrin Zumstein, Thunstetten-Bützberg.

 

Nationalrat Pierre Triponez hat vor der Nomination erklärt, dass er im Herbst nicht wiederkandidieren wird. Obwohl Pierre Triponez noch bis Ende November im Amt ist, bedankt sich die Kantonalpartei bereits jetzt für das 12-jährige Engagement im Nationalrat.

 

Im Weiteren haben die Freisinnigen unter dem Motto „Der Bildung den Weg ebnen“ ein Papier über die Grundsätze freisinniger Bildungspolitik verabschiedet. Mit einer intensiven Sprachschulung für alle und einem griffigen Integrationsgesetz fordert die FDP gleiche Startchancen für alle. Durch kürzere und objektivere Selektionsverfahren, die Stärkung der so genannten „MINT“-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) und die Anpassung der Lerninhalte der unteren Stufe an die Anforderungen der oberen Stufe will die FDP Leistung fördern und fordern. Schliesslich sollen auch die Lehrerinnen und Lehrer von guten Rahmenbedingungen profitieren. Konkret wollen die Freisinnigen das Lohnsystem der Lehrkräfte optimieren, Anreize schaffen über Leistungsbewertungen, Aus- und Weiterbildungen auch ausserhalb der Schule fördern und fordern sowie die Durchlässigkeit aus anderen Berufen und in andere Berufe optimieren.

 

Für die Volksabstimmungen vom 13. Februar 2011 hat die Berner FDP folgende Parolen beschlossen: Beim Gesetz über die Besteuerung der Strassenfahrzeuge empfehlen die freisinnigen Delegierten mit 83 zu 42 bei 7 Enthaltungen, die Grossratsvorlage anzunehmen und den Volksvorschlag abzulehnen. Dies weil bereits die Grossratsvorlage für energieeffiziente Fahrzeuge Vergünstigungen vorsieht und weil der Volksvorschlag finanzpolitisch und ökologisch unverantwortlich ist.

 

Die Parole zur Abstimmung über das Rahmenbewilligungsgesuch für ein Ersatz-Kernkraftwerk in Mühleberg haben die Freisinnigen bereits im November beschlossen. Die Delegierten empfehlen die Vorlage mit 194 Ja und 2 Nein bei 2 Enthaltungen zur Annahme.

Zur eidgenössischen Volksinitiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» hat die Geschäftsleitung mit 14 zu 1 bei 4 Enthaltungen die Nein-Parole beschlossen.